Das Schattenkind

Das Schattenkind ist der Teil von uns in dem alle “negativen” Erfahrungen abgespeichert sind. Das umfasst ebenfalls alle negativen Glaubenssätze die wir während unseres ganzen Lebens abgespeichert haben. Ebenso sind aus den negativen Glaubenssätzen resultierenden Gefühlen wie zum Beispiel Trauer, Angst oder Hilflosigkeit in unserem Schattenkind gespeichert.

Aus diesen Gefühlen entwickeln wir verschiedene Schutzstrategien wie Rückzug, Perfektionsstreben, Kontrollverhalten sowie Harmoniestreben.

Jeder von uns hat Triggerpunkte mit denen diese unangenehmen Gefühle angesprochen werden, also getriggert werden. Nur viele Menschen wollen innere Verletzungen und Ängste nicht spüren, sondern nur Glück, Freude und Liebe.

Nur können wir auf Dauer diese Gefühle nicht unterdrücken und wegschieben. Denn Sie kommen immer wieder, irgendwann zum Vorschein, denn auch sie wollen erlebt und gefühlt werden.

Meist kommen negative Gefühle durch Vernachlässigung oder Überforderung der Eltern, wenn sich Eltern, egal ob Mutter oder Vater, sich nicht so um das Kind kümmern wie es das Kind bräuchte. Aber dazu komme ich an einer anderen Stelle.

Aber auch wenn Kinder zuviel verwöhnt werden, ihnen suggeriert wird, das alles nach ihrem Willen geht, ihnen alles gewährt wird, müssen sie sich kaum anstrengen. Diese Kinder besitzen eine niedrige Frustrationsgrenze und haben große Schwierigkeiten sich dem Leben und den Situationen anzupassen. Das führt im späteren Erwachsenleben oftmals zu Ausbildungsabbrüchen , da sie beigebracht bekommen haben, das ihnen alles in den Schoß gelegt wird.

Auch in Liebesdingen verzweifeln diese Kinder sehr oft , da sie mit Zurückweisung nie gelernt haben umzugehen, da sie keinerlei Grenzen kennen und es gewohnt sind alles zu bekommen.